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Die besten Pix vom Six in the Mix

Geschrieben von: Jens Steffenhagen Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 08:51 Uhr

Wie bereits im Jahr 2009 hat der in Israel geborene Mor Meluka aus Klittmøller die sechs verschiedenen Boards des Invitational Events SIX IN THE MIX am härtesten gerippt und sich damit den Gesamtsieg gesichert. Bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Offshore surften die Teilnehmer aus Deutschland und Schweden am vergangenen Wochenende gemeinsam mit den Locals  einen sauberen Groundswell im Nordwesten Dänemarks. „Der Six in the Mix ist ein Highlight für die nordische Surfszene“, meinte der glückliche Sieger. „Wir freuen uns das ganze Jahr darauf!“

 

Der Fokus des  Events lag in diesem Jahr laut Angelo Schmitt, dem Erfinder und Head-Judge des Six-Konzepts, auf den traditionellen Boards. Daher fand sich unter den sechs Shapes, die die geladenen Rider an zwei Tagen surften, erstmals auch ein Alaia – allerdings in der "Tuna" Version - eine etwas modernere Variante aus Schaum, anstatt der Holzprügel, die sich die Polynesier vor 1000 Jahren ausdachten. Dieses finnenlose 6’2 des Finless-Pioniers Tom Wegener aus Australien stellte die wohl größte Herausforderung in den schulterhohen Wedges dar.

 

Abgefahren war auch das 9’0 „Dexter“ Log. Dieses 15 Kilo schwere Schätzchen aus den frühen 60ern verzichtet auf alles, was das moderne Surfen einfach macht: Kein Rocker, kein Konkav, keine Rails, keine Finnen – außer der riesigen Keel-Singlefin, die direkt am Tail beginnt. Hier war Style gefragt, um auf der unschätzbar wertvollen Leihgabe des Surfclubs Sylt gut auszusehen.

 

Deutlich mehr Grip bot der 6’2 Bonzer, den die Erfinder dieses Shapes, die Campbell Brothers aus Oxnard, CA, dem Event zur Verfügung stellten. Neben der großen Centerfinne sorgen beim Bonzer jeweils zwei kleine Sitebites für viel Drive – macht insgesamt rekordverdächtige fünf Finnen.

 

Noch moderner waren das 6’0 Norden Twinfin – ein Nachbau eines traditionellen Fishs mit mehr Performance Eigenschaften – und der 5’9 Norden Quad 5’9, dessen vier Finnen extrem viel Speed generieren.

 

Das 9’8 Norden Log Singlefin stellte den Trim Master unter den anwesenden Brettern dar: Dünne Rails, ein breiter Löffel und eine klassische Outline verlangten Crosssteps, Drop Knee Cutbacks und Noserides, um dem Stil treu zu bleiben.

 

Diese Vielfalt an Shapes, die die Teilnehmer aus verschiedenen Ländern rippten, der Groundswell, die Sonne und die perfekte Organisation, die Angelo Schmitt gemeinsam mit der BLUE Crew auf die Beine stellte, haben wohl alle Anwesenden glücklich gemacht.

 

Der Gesamtsieger Mor Meluka freute sich über ein NORDEN Board und die beiden Specialty-Sieger Adrian Siebert (für seine Performance auf dem Log) und Pontus Halalil (für die 360er auf dem Tuna!) sackten eine Menge Vans-Stuff ein.

 

Und wir freuen uns jetzt schon auf den Six in the Mix 2012 und die Menschen, Boards, Wellen und Überraschungen, die der Event jedes Jahr mit sich bringt!

 

Alle Fotos von Michael Ditten Mach

 

Das Video Review des Six in the Mix 2011 gibt es hier.

 

Die Surfer des Six in the Mix 2011:


Lennard Girard  (Kiel)

Ole Lietz (Kiel)

Lars Kossowski  (Sylt)

Jonas Bak (Klittmøller)

Jens Steffenhagen (Hamburg)

Pontus Hallin (Schweden)

Mor Meluka (Israel)

Jesper Fejerskov (Klitmøller)

Adrian Siebert (Kiel)

 

Gesamtsieger: Mor Meluka


Dexter Log Champ: Adrian Siebert


Alaia Champ: Pontus Hallin

six2011_thumb

Der Forecast versprach einen Groundswell mit 12 Sekunden Periode und Südwind. Alle Spots der Gegend wurden gecheckt. Auch dieses Riff, das zwar gut, aber nicht perfekt aussah.

Kaum kletterten wir über die Dünenlandschaft weiter südlich, entdeckten wir diese Bank, die im Moment in Hochform ist. Die Entscheidung war gefallen: Boards holen, Zelte aufschlagen, Surfen!
Die Contestsite an dem menschenleeren Strand. Big up an Vans und Relentless!
Mastermind Angelo Schmitt stellte die verschiedenen Shapes vor. Das Dexter Log aus den 60ern war der Star der Runde.
Pure Groundswell, leichter Offshore, Sonne draußen = Stoke!
Die Contest Jerseys hatte Vans vom Duct Tape Invitational mitgebracht. With greetings from Tudor and Knost... 
Vor jedem Heat wurden die Boards zugelost. Da Swell und Wind konstant waren, machte es diesmal aber keinen Unterschied, wer wann worauf rauspaddelte. Die Bedingungen passten perfekt zu den Shapes. Das war 2009 bei 7 bft Onshore etwas anders.
Lars Kossowski kam von Sylt hoch und machte den Rubberman. Sehr flexibel, der Dude.
Lennart Girard, der einige Jahre in Australien verbrachte, wohnt jetzt in Kiel. Laying it on Rail auf dem Campbell Bonzer.
Jeder Heat surfte am Sonntag in zwei Stunden vier Shapes. Die Nachmittagssession bestand aus (von links): Jens Steffenhagen, Mor Meluka, Jesper Fejerskov, Pontus Hallin und Adrian Siebert.
Die Sandbank war ein Traum: Die langen Rights liefen laut Mor "wie ein Pointbreak". Und das ohne Crowds, nur ein paar Objektive guckten zu.
Mor Meluka, mit Abstand der Beste im Wasser. Das Alaia war auch für ihn die größte Herausforderung. Nach drei Versuchen sah es dann so aus... Rippin' the Tuna.
Pontus kam aus Schweden und wusste, wie man ohne Finnen surft. Der saunette Kerl brauchte sogar sein eigenes Alaia mit - selbstgebaut! Hier zeigt er, wie es geht: 360er in der Pocket. Zwei Stück hat er davon in 30 Minuten rausgehauen.
Adrian Siebert surft mit viel Style und Power. Das Ziel war ja, sich dem Shape anzupassen und jedes Brett so zu fahren, wie es in der jeweiligen Ära gedacht war. Adrian hat das perfekt drauf, wie sein Hunchback auf dem Dexter Log zeigte. Schöner Bottom Turn auf dem 9'8.
Mor hatte neben seinen Skills auch alle Elemente auf seiner Seite: Er passte als einziger in die kleinen Röhren, konnte die steilen rechten Wellen frontside surfen und kannte die Sandbank wie kein anderer. Ihm gehörte die Show.
Adrian gewann den Preis für den besten Log Surfer. Das Ding wog 15 Kilo, hatte ein rolled Bottom, keine Rails und eine gigantische Keelfin, die ganz am Ende des Bretts angebracht war. Turns? No. Nur down the line schießen, so stylish wie möglich. Dies ist ziemllich stylish.
Pontus auf dem Log und Adrian auf dem Bonzer, splittin' the Peak.
And the winner is.... Mor und die Trophäe für den Gesamtsieger. Den Tiki Schädel hat der Künstler Hans Hushan mit seiner Kettensäge aus einem Baumstamm geschnitzt. Obendrauf gab's noch ein Quad von Norden Surfboards. Ein fantstisches Wochenende ging zu Ende - See ya next year!

Der Forecast versprach einen Groundswell mit 12 Sekunden Periode und Südwind. Alle Spots der Gegend wurden gecheckt. Auch dieses Riff, das zwar gut, aber nicht perfekt aussah.

Kaum kletterten wir über die Dünenlandschaft weiter südlich, entdeckten wir diese Bank, die im Moment in Hochform ist. Die Entscheidung war gefallen: Boards holen, Zelte aufschlagen, Surfen!
Die Contestsite an dem menschenleeren Strand. Big up an Vans und Relentless!
Mastermind Angelo Schmitt stellte die verschiedenen Shapes vor. Das Dexter Log aus den 60ern war der Star der Runde.
Pure Groundswell, leichter Offshore, Sonne draußen = Stoke!
Die Contest Jerseys hatte Vans vom Duct Tape Invitational mitgebracht. With greetings from Tudor and Knost... 
Vor jedem Heat wurden die Boards zugelost. Da Swell und Wind konstant waren, machte es diesmal aber keinen Unterschied, wer wann worauf rauspaddelte. Die Bedingungen passten perfekt zu den Shapes. Das war 2009 bei 7 bft Onshore etwas anders.
Lars Kossowski kam von Sylt hoch und machte den Rubberman. Sehr flexibel, der Dude.
Lennart Girard, der einige Jahre in Australien verbrachte, wohnt jetzt in Kiel. Laying it on Rail auf dem Campbell Bonzer.
Jeder Heat surfte am Sonntag in zwei Stunden vier Shapes. Die Nachmittagssession bestand aus (von links): Jens Steffenhagen, Mor Meluka, Jesper Fejerskov, Pontus Hallin und Adrian Siebert.
Die Sandbank war ein Traum: Die langen Rights liefen laut Mor "wie ein Pointbreak". Und das ohne Crowds, nur ein paar Objektive guckten zu.
Mor Meluka, mit Abstand der Beste im Wasser. Das Alaia war auch für ihn die größte Herausforderung. Nach drei Versuchen sah es dann so aus... Rippin' the Tuna.
Pontus kam aus Schweden und wusste, wie man ohne Finnen surft. Der saunette Kerl brauchte sogar sein eigenes Alaia mit - selbstgebaut! Hier zeigt er, wie es geht: 360er in der Pocket. Zwei Stück hat er davon in 30 Minuten rausgehauen.
Adrian Siebert surft mit viel Style und Power. Das Ziel war ja, sich dem Shape anzupassen und jedes Brett so zu fahren, wie es in der jeweiligen Ära gedacht war. Adrian hat das perfekt drauf, wie sein Hunchback auf dem Dexter Log zeigte. Schöner Bottom Turn auf dem 9'8.
Mor hatte neben seinen Skills auch alle Elemente auf seiner Seite: Er passte als einziger in die kleinen Röhren, konnte die steilen rechten Wellen frontside surfen und kannte die Sandbank wie kein anderer. Ihm gehörte die Show.
Adrian gewann den Preis für den besten Log Surfer. Das Ding wog 15 Kilo, hatte ein rolled Bottom, keine Rails und eine gigantische Keelfin, die ganz am Ende des Bretts angebracht war. Turns? No. Nur down the line schießen, so stylish wie möglich. Dies ist ziemllich stylish.
Pontus auf dem Log und Adrian auf dem Bonzer, splittin' the Peak.
And the winner is.... Mor und die Trophäe für den Gesamtsieger. Den Tiki Schädel hat der Künstler Hans Hushan mit seiner Kettensäge aus einem Baumstamm geschnitzt. Obendrauf gab's noch ein Quad von Norden Surfboards. Ein fantstisches Wochenende ging zu Ende - See ya next year!
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