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Relentless Epic Days: Nordic Barrels

Geschrieben von: Jens Steffenhagen Montag, den 17. Mai 2010 um 10:41 Uhr

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Sandbänke kommen und gehen. Meist scheint, es, als ob das Letztere weit häufiger der Fall ist. Manche Wellen existieren daher nur noch in unserer Erinnerung. Oder in der Fantasie all derer, die lediglich die Geschichten verblasster Glorie kennen. So verdichtet sich der Mythos eines Spots immer weiter, bis selbst die Augenzeugen vergangener Sessions nicht mehr sicher sind, wie gut es damals eigentlich wirklich war.

 

Von der Queen of the Coast bis zu den raren Schätzen der Ostsee – Beispiele für die Legendenbildung gibt es viele, doch Namen sollen hier ungenannt bleiben. Erwacht eine solche Welle nach jahrelangem Dornrösschenschlaf zum Leben, ist das wie ein Wiedersehen mit Sandkastenfreunden: Die Zeit wird zurück gedreht, alles ist wie damals.

 

„A Real Nordic Barrel“ versprach ein Surfguide seinen Lesern schon vor über zehn Jahren für den Spot, an dem ich am Wochenende stand. Doch das letzte Bilddokument, das Beweise liefert, datiert von 2008. Die Locals ahnten bereits seit längerem, dass diese ganz spezielle Kiesbank wieder zu alter Form fand – die Gerüchteküche brodelte. 

 

Am Sonntag war es dann soweit: Die hohlste Welle Dänemarks feuerte wie früher. 

 

 

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chupa_lineup_thumb

Ein starkes Windfeld pflügte aus Nordwest durch die Nordsee. Das Tief drehte dabei genau über der lange verloren geglaubten Sand/ Kiesbank, die bis 2008 immer wieder für ein paar aufsehenerregende Fotos gesorgt hat. Während der Rest der Küste mit dem Onshore kämpfte, waren alle Elemente im Auge des Sturms in perfekter Ordnung. Photo: Hurleydenmark.dk

Mor ist Israeli, lebt aber seit einigen Jahren mit seiner dänisch/ tahitianischen Frau Vahine im Norden Dänemarks. Das Ergebnis: Ein Baby, dass einem Sumoringer ähnelt und ein explosionsartiger Anstieg des Surflevels in dieser wellenreichen Gegend. Freefall direkt in die Röhre. Photo: Hurleydenmark.dk

Mors Positionierung in den Barrels ist perfekt, kaum eine Wand, aus der er nicht heraus kommt. Selbst unter den inzwischen wirklich guten Dänen surft er in seiner eigenen Liga. Photo: Hurleydenmark.dk

Wie gut die Dänen an der Nordwestküste sind, konnte Sonntag studiert werden: Jede Bombe wurde angepaddelt, die meisten Barrels gemeistert und ziemlich viel Spray verteilt. Unbekannter Tuberider in perfekter Haltung. Photo: Hurleydenmark.dk
Philo Arrenberg surfte mit Grazie – zwei Jahre San Diego zeigen Wirkung. Die Frauenquote war ziemlich niedrig, was auch an den Waschgängen lag, die an diesem Tag nicht ausblieben. Photo: Hurleydenmark.dk
Aber zum Zurückziehen waren die glassy Wände nun mal einfach zu hypnotisch. Christine Vujinovic charged – und bezahlt für den schönen Ausblick. Photo: Hurleydenmark.dk
Zwei kommen durch, einer kriegt auf die Fresse – das war die Formel, die man beim rauspaddeln kalkulieren musste. Aber wer lässt sich bitte nicht gerne von einer sauberen, 6° kalten Nordseelippe filetieren? Photo: Hurleydenmark.dk

Auch wenn die meisten Wellen Top-to Bottom brachen, gab es hier und da eine Schulter, um die ganze Anspannung raus zu lassen: Mor beim Speed machen... Photo: Hurleydenmark.dk

... und dem folgenden Power-Hack. Seine Turns zeigen den ausgefeilten Stil eines Surfers, der seit früher Jugend im Wasser ist. Neid. Photo: Hurleydenmark.dk
Ein starkes Windfeld pflügte aus Nordwest durch die Nordsee. Das Tief drehte dabei genau über der lange verloren geglaubten Sand/ Kiesbank, die bis 2008 immer wieder für ein paar aufsehenerregende Fotos gesorgt hat. Während der Rest der Küste mit dem Onshore kämpfte, waren alle Elemente im Auge des Sturms in perfekter Ordnung. Photo: Hurleydenmark.dk

Mor ist Israeli, lebt aber seit einigen Jahren mit seiner dänisch/ tahitianischen Frau Vahine im Norden Dänemarks. Das Ergebnis: Ein Baby, dass einem Sumoringer ähnelt und ein explosionsartiger Anstieg des Surflevels in dieser wellenreichen Gegend. Freefall direkt in die Röhre. Photo: Hurleydenmark.dk

Mors Positionierung in den Barrels ist perfekt, kaum eine Wand, aus der er nicht heraus kommt. Selbst unter den inzwischen wirklich guten Dänen surft er in seiner eigenen Liga. Photo: Hurleydenmark.dk

Wie gut die Dänen an der Nordwestküste sind, konnte Sonntag studiert werden: Jede Bombe wurde angepaddelt, die meisten Barrels gemeistert und ziemlich viel Spray verteilt. Unbekannter Tuberider in perfekter Haltung. Photo: Hurleydenmark.dk
Philo Arrenberg surfte mit Grazie – zwei Jahre San Diego zeigen Wirkung. Die Frauenquote war ziemlich niedrig, was auch an den Waschgängen lag, die an diesem Tag nicht ausblieben. Photo: Hurleydenmark.dk
Aber zum Zurückziehen waren die glassy Wände nun mal einfach zu hypnotisch. Christine Vujinovic charged – und bezahlt für den schönen Ausblick. Photo: Hurleydenmark.dk
Zwei kommen durch, einer kriegt auf die Fresse – das war die Formel, die man beim rauspaddeln kalkulieren musste. Aber wer lässt sich bitte nicht gerne von einer sauberen, 6° kalten Nordseelippe filetieren? Photo: Hurleydenmark.dk

Auch wenn die meisten Wellen Top-to Bottom brachen, gab es hier und da eine Schulter, um die ganze Anspannung raus zu lassen: Mor beim Speed machen... Photo: Hurleydenmark.dk

... und dem folgenden Power-Hack. Seine Turns zeigen den ausgefeilten Stil eines Surfers, der seit früher Jugend im Wasser ist. Neid. Photo: Hurleydenmark.dk
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