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Relentless Epic Days: North by Northeast

Geschrieben von: Jens Steffenhagen Mittwoch, den 15. Dezember 2010 um 09:49 Uhr

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Ein komischer Winter. Während im November und frühen Dezember normalerweise ein feuchtes Südwest-Tief nach dem anderen die Küste hoch zieht, lag die Nordsee in diesem Jahr dar, wie der Lake Michigan. Nordost. Tagelang. Wochenlang. Eigentlich die Windrichtung eines eisigen Januars. Die Konsequenz: Wassertemperatur 3°C, zugefrorene Fjorde, grelle Sonne, Schneeverwehungen auf Sylt. Weitere Konsequenzen: Ostsee-Sessions galore, aber Stillstand auf der anderen Seite.

 

Bis der Sturm ein paar Grad drehte und für 24 Stunden aus Nord-Nordwest blies, um ab Sonntag morgen wieder eisige Polarwinde die dänische Küste entlang zu treiben. North by Northeast. Das Licht des Nordens. Unsere strahlendste Wetterlage.

Am Samstag ballerte es noch heftig aus NNW. Einen Spot zu finden, der mit den 40 Knoten umgehen konnte, war nicht einfach. Diese Todes-Wedge ganz im Norden hielt ihre Bewunderer jedenfalls auf sicherer Distanz. Foto: Christoph Pless
Sonntag dann ein ganz anderes Bild: Der Wind hatte über Nacht auf Nordost gedreht. Jetzt galt es nur, die richtige Sandbank zu finden. Foto: Christoph Pless
Einige Molenfelder liefen, andere waren in den letzten Wochen verwüstet worden. Ein Spot, der dieses Jahr schon mal für paradiesische Bedingungen gesorgt hatte, sah solide aus. Foto: Christoph Pless
Die Sonne wachte auf und beleuchtete leere Lines. Die Wellen hatten Druck, Offshore fächerte den Spray auf - schön! Foto: Christoph Pless

Der Morgen war trotz des fantastischen Lichts bitterkalt. Die eisigen Wochen des Frühwinters ließen die Fjorde Nordwest-Dänemarks fast vollständig zufrieren - eine zusätzliche Kühlanlage für die Gegend. Foto: Tom Frey

2 Meter @ 10 Sekunden: Auch an unserer Küste eine surfbare Ansage. Die Power war da, auch wenn sich die Bänke sich nicht ganz so perfekt präsentierten, wie im Herbst. Foto: Christoph Pless
Die meisten Wände waren schnell und Floater oft die einzige Chance, die Lippe zu bearbeiten. Foto: Christoph Pless
Die andere Möglichkeit: sich covern lassen. Jens Viebig, Headdip. Foto: Christoph Pless
Über den Tag legte sich der Offshore immer mehr. Glassy Lines entstanden, gelegentliche Freaksets sorgten für Spaß. Foto: Christoph Pless

Vor Ort waren nur wenige Kälteresistente. Mehr Wellen als üblich blieben ungesurft und dienten lediglich als Eyecandy für die Fotografen und Spaziergänger. Foto: Christoph Pless

Die Meisten waren auf Shortboards im Wasser, um mit den schnellen Wänden mithalten zu können. Longboarder hielten sich weiter südlich, wo größere Molen den Swell bremsten. Foto: Christoph Pless
Durch die nördliche Swellrichtung überwogen die Rechten, die ein oder andere Left bog jedoch auch rein. Foto: Christoph Pless
Nach mageren Wochen an der Nordsee, war dieser Sonntag vom wunderschönen Morgen,...
... bis zum überwältigenden Abend, ein einziges Weihnachtsgeschenk. Danke, Nord-Nordost! Foto: Tom Frey Weitere Bilder von Christoph und Tom gibts hier
Am Samstag ballerte es noch heftig aus NNW. Einen Spot zu finden, der mit den 40 Knoten umgehen konnte, war nicht einfach. Diese Todes-Wedge ganz im Norden hielt ihre Bewunderer jedenfalls auf sicherer Distanz. Foto: Christoph Pless
Sonntag dann ein ganz anderes Bild: Der Wind hatte über Nacht auf Nordost gedreht. Jetzt galt es nur, die richtige Sandbank zu finden. Foto: Christoph Pless
Einige Molenfelder liefen, andere waren in den letzten Wochen verwüstet worden. Ein Spot, der dieses Jahr schon mal für paradiesische Bedingungen gesorgt hatte, sah solide aus. Foto: Christoph Pless
Die Sonne wachte auf und beleuchtete leere Lines. Die Wellen hatten Druck, Offshore fächerte den Spray auf - schön! Foto: Christoph Pless

Der Morgen war trotz des fantastischen Lichts bitterkalt. Die eisigen Wochen des Frühwinters ließen die Fjorde Nordwest-Dänemarks fast vollständig zufrieren - eine zusätzliche Kühlanlage für die Gegend. Foto: Tom Frey

2 Meter @ 10 Sekunden: Auch an unserer Küste eine surfbare Ansage. Die Power war da, auch wenn sich die Bänke sich nicht ganz so perfekt präsentierten, wie im Herbst. Foto: Christoph Pless
Die meisten Wände waren schnell und Floater oft die einzige Chance, die Lippe zu bearbeiten. Foto: Christoph Pless
Die andere Möglichkeit: sich covern lassen. Jens Viebig, Headdip. Foto: Christoph Pless
Über den Tag legte sich der Offshore immer mehr. Glassy Lines entstanden, gelegentliche Freaksets sorgten für Spaß. Foto: Christoph Pless

Vor Ort waren nur wenige Kälteresistente. Mehr Wellen als üblich blieben ungesurft und dienten lediglich als Eyecandy für die Fotografen und Spaziergänger. Foto: Christoph Pless

Die Meisten waren auf Shortboards im Wasser, um mit den schnellen Wänden mithalten zu können. Longboarder hielten sich weiter südlich, wo größere Molen den Swell bremsten. Foto: Christoph Pless
Durch die nördliche Swellrichtung überwogen die Rechten, die ein oder andere Left bog jedoch auch rein. Foto: Christoph Pless
Nach mageren Wochen an der Nordsee, war dieser Sonntag vom wunderschönen Morgen,...
... bis zum überwältigenden Abend, ein einziges Weihnachtsgeschenk. Danke, Nord-Nordost! Foto: Tom Frey Weitere Bilder von Christoph und Tom gibts hier
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