Daniela Garreton ist eine chilenische Künstlerin, die heute im Baskenland lebt. Aufgewachsen in Chile, einem Land mit einer Küste von mehr als 4.000 Kilometern Länge, wurde das Meer schon bald zu ihrer Passion und großen Leidenschaft. Diese Liebe zum Meer kennzeichnet ihre Arbeiten und spiegelt sich in vielen ihrer Zeichnungen wider.

 

Nach ihrem Designstudium in Chile und Hamburg zog es Daniela in die baskische Stadt San Sebastian, wo die Künstlerin heute gemeinsam mit ihrem Mann lebt. „Für mich ist San Sebastian der perfekte Mix aus Kultur und Strandleben. Wir wollten unbedingt in einer Stadt leben, die uns kulturelle Vielfalt bietet, aber zugleich auch nah am Meer liegt, so dass wir oft genug zum Surfen kommen”, erzählt sie.

Ihre erste Begegnung mit dem Surfen verdankt die 30-jährige ihrem Vater: „Mein Vater war der erste Surfer, den ich sah. Er hatte sich in den 70ern ein riesiges rot-gelbes Robert August Board aus Kalifornien mitgebracht und surfte damit, wann immer er konnte. Ich dachte damals, dass er Superkräfte haben müsste, denn er es sah für mich als kleines Mädchen so aus, als ob er über das Wasser laufen würde.”

 


In ihren Zeichnungen bringt Daniela wundervolle, vom Meer inspirierte Charaktere zum Leben, indem sie ihnen humanistische Züge verleiht. Inspiration holt sie sich dabei sowohl in den Filmen des amerikanischen Regisseurs Wes Anderson als auch beim russischen Künstler Wassily Kandinsky oder der japanischen Designerin Yoku Shimizu.

 


Im Jahr 2011 hatte Daniela in der Nautilus Gallery im Aquarium von San Sebastian ihre erste eigene Ausstellung als Solokünstlerin. Seither fertigt sie regelmäßig Auftragsarbeiten für verschiedene Brands wie Rip Curl und Patagonia oder die Meeresschutz Organisation Oceana, die ihre Werke im renommierten New Yorker Kunst-Auktionshaus Christie’s versteigerte.

 

Das komplette Art-Feature über Daniela mit weiteren Bildern ihrer Arbeiten gibt es im aktuellen BLUE Yearbook 2013. Mehr Infos über Daniela gibt es außerdem auf ihrer Webseite www.danigarreton.com

 

Text: Andi Spies // Alle Bilder: (c) Daniela Garreton

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