Surf Film Festival Wien

Am 11. Mai liegt das WUK nicht in der Währingerstraße, sondern am Strand von Maui, Sydney oder Bali. Das erste Wiener Surf Filmfestival bietet beste Sicht auf spektakuläre Wellen und einige der schönsten Surf-Filme der Welt. 

Der in Wien lebende Norddeutsche Simon Schmitz, selbst begeisterter Wellenreiter und Windsurfer, hat die sieben Filme und Kurzfilme in liebevoller Recherche ausgewählt. 

,,Wir beginnen in den Bergen, denn das Snowboarden ist ja letztendlich auch nichts anderes als das Abreiten einer Welle. Von dort weg erkunden wir das Riversurfen, also den Tanz auf geschmolzenem Schnee und zu guter Letzt nutzen wir die Kraft der Ozeane."

Beyond Vienna Film Festival

Szene aus Beyond, dem neuen Film von Regisseur Mario Hainzl und Producer Andreas Jaritz.

Die Filmauswahl

"Dis.Traction" (USA, 2017): Regisseur Olaf Crato, der ebenfalls in Wien erwartet wird, begleitet den brasilianischen Windsurf-Weltmeister Marcilio Browne nicht nur beim Wettkampf auf Maui, sondern auch an den weltberühmten Bigwave-Spot Peahi, in Surferkreisen besser bekannt als "Jaws".

"Surf Anywhere" (Kanada, 2017): Der Kananaskis River liegt in der Nähe von Calgery in den Rocky Mountains und damit gut 1000 Kilometer vom nächsten Ozean entfernt. Dass man auch in 1500 über dem Meeresspiegel im wahrsten Sinne des Wortes eine "coole" Welle reiten kann, zeigt die sympathische Riversurf-Community vor der Kamera von Carey Missler.

"Far Away" (Österreich, 2017): Festival-Premiere für die Produktion von Florian Dorn und Lukas Haigermoser! Wer hätte gedacht, dass es im Herz der heimischen Alpen nicht nur künstlich geregelte Flusswellen, sondern auch geniale natürliche Surfspots gibt? Lukas Haigermoser, Maximilian Neuböck (Surfclub Traun) und Board-Shaper Gerwin Andreas (Delight Alliance) werden auf der Bühne des WUK zusätzlich aus dem Leben heimischer Riversurfer erzählen.

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"Beyond" – Exklusive Preview! (Österreich, 2017). Produzent Andreas Jaritz und Regisseur Mario Hainzl, die beim Surf Filmfestival persönlich anwesend sein werden, gewähren im neuen österrreichischen Surfmovie nicht nur einen Blick hinter die Kulissen des Sports, sondern nehmen den Zuschauer zu einem einmaligen Trip entlang der afrikanischen Atlantikküste mit, von Marokko bis an den Grenze von Guinea Bissau.

"Morning of the Earth" (Australien, 1972)  Filmemacher Albert "Alby" Falzon gelang ein bis heute gültiges Meisterwerk, das nicht nur das Genre des Surffilms neu definierte, sondern dem Sport insgesamt seinen Stempel aufdrückte. Beim Surf Filmfestival sind die ikonografischen Sequenzen aus Kirra und Bali zu bewundern.

"Spirit of Akasha" (Australien, 2014) 40 Jahre nach "Morning of the Earth" nimmt der australische Künstler Andrew Kidman gemeinsam mit seinem Mentor Albert Falzon den Faden des Klassikers auf und schaut, wie weit der "Spirit of Akasha" heute noch lebendig ist.

Weitere Infos unter: www.surf-filmfestival.net