Video und Text: Kevin Koch.

Mit welchen Hoffnungen und Wünschen steigt man in München ins Flugzeug wenn das Ziel Südafrika heißt? Richtig – keine Übergriffe, traumhafte Wellen und vor Allem pumping J-Bay. Wir hatten mit allen drei Wünschen Glück. Hijacking hätte den Trip sofort ruiniert, deswegen gleich mal auf Holz klopfen. Jeffrey’s Bay feuerte aus allen Rohren. Auch die ein oder andere Welle in der Nähe von Kapstadt zeigte sich von ihrer besten Seite und bescherte uns uncrowded Surf für etliche Tage.

Perfect Jbay Surf Trip
1000 Mal gesehen. Trotzdem nie langweilig. J-Bay Perfektion!

Von Kapstadt bis Durban sind es einige Kilometer an Küste – gute vier Wochen sind wir den südlichsten Zipfel Afrikas abgefahren und haben nach den besten Wellen gesucht. Gut, die meiste Zeit haben wir wirklich in J-Bay verbracht, denn warum soll man den besten Righthander verlassen, wenn es einfach perfekt ist? Doch jeder Swell verschwindet irgendwann mal und so war es auch bei J-Bay. Also zog es uns Richtung Norden.

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Left Hand Perfection South Africa
Man muss nicht unbedingt der Erste sein, um einen Spot zu entdecken. Leere Wellen im Norden des Südens.

Da hörte das Glück allerdings auf: Unsere Karre zerfiel nach und nach in alle Einzelteile, die Dachzelte waren undicht und Wellen kamen auch nicht an.
So schnell wurde aus „Eat Sleep Surf“, „Eat Sleep Kartenspielen“...

South Africa Surf Trip Clip
Südafrikanischer Doppelpass zwischen den Sessions.

Ab und zu sind wir für 1-2ft Wellen dann doch ins Wasser gesprungen. Immerhin waren wir ganz alleine. Naja, vier Wochen perfekte Wellen wär ja auch zu viel des Guten, das hätte uns eh niemand geglaubt. Alles in allem war es ein genialer Trip in einem traumhaften Land in das ich sofort auswandern würde, wenn nicht alle hinter Stromzäunen leben würden.

Enjoy the clip & thanks for watching.

Cheers,
Kevin.