Drama auf Tavarua gestern: Nach zwei Heats und einem leicht verletzten Raoni Monteiro wurde der Volcom Fiji Pro aufgrund der heftigen 12-15 Fuß Wellen und eines fiesen Sidechops abgebrochen. Was folgte, war eine stundenlange Live-Übertragung der Freesurf-Session (bei der nur ca. die Hälfte der WT-Pros im Wasser waren - den anderen Jungs war es zu groß!) und eine weltweite Internet-Debatte über diesen Call.
ZU GROSS für Worldtour-Surfer, während Mark Healey und Co vor den Augen der Webcast-Zuschauer eine gigantische Barrel nach der anderen scoren?
Dass die Top 35 nicht das richtige Equipment, sprich nur zu kurze Boards, dabei hatten, ist eine komische Entschuldigung, schließlich ist Cloudbreak als Big Wave Spot bekannt und der Swell war eine Woche im voraus angekündigt. Dazu kommt, dass die Surfer eines Heats nach jedem Wipeout von Jet Skis gerettet und wieder ins Line Up gebracht werden.
Wer eine solche Idee in den 80ern vorgeschlagen hätte, wäre ausgelacht worden - schließlich gehört paddeln und duckdiven genauso zu den Waterman-Skills, wie Rodeo-Flips und Tubes. Auch das Argument, dass nicht genug Wellen pro Heat durchkamen, passt nicht: Alleine Bede Durbridge surfte in seinem Round 2 Heat gestern fünf Wellen in der good-excellent Range.
Wie auch immer - heute könnte es in immer noch fetten Bedingungen weitergehen. Den Webcast gibt es hier - und als Vorgeschmack noch mal das Video vom All-Time-Swell 2011.
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