Blue People 20 Years

"Es sind niemals leere Worte. Nicht nur, weil sie hier gedruckt sind, sondern weil zwischen den Zeilen eines jeden Artikels so vieles mitschwingt. In jeder Ausgabe stecken die Überzeugungen der Autoren, die Visionen der Fotografen, der Einsatz der Redaktion - und ein wenig Verzweiflung." - Jan Blaffert im Yearbook Editorial 2019.  

In diesem Jahr war die Verzweiflung besonders groß. Die Corona Pandemie hat die Welt eines jeden einzelnen in Schieflage versetzt. Ein Ausnahmezustand, der Überzeugungen, Visionen und ganze Existenzen geraubt hat. Umso wichtiger ist es uns, diesem bedeutenden Jahr mehr als leere Worte zu schenken.  
Die BLUE ist nicht nur ein gedrucktes Stück Print, dem man sich in einigen ruhigen Stunden hingibt. Es ist ein zeitloses Format, das Künstlern, Autoren und Fotografen einen Platz bietet, um ihre Überzeugungen zu teilen und sich selbst zu verwirklichen.  Mit jedem gedruckten Wort wird eine Vision verewigt. Mit jeder Auflage wird eine Existenz unterstützt.  Mit der Verwirklichung des Yearbooks, wird die Arbeit eines jeden kreativen Kopfes, der in unsere Seiten investiert, geehrt und entlohnt.  

Blue-2018-article

Blue Magazine 9
Foto: Sina Filipowski

Als ich mit 12 Jahren an meiner ersten Surfstunde auf Sylt teilnahm, drückte Angelo mir zum Abschluss eine BLUE in die Hand. Ich hatte keine Ahnung, wer Kelly Slater, Andi Irons und Co. sind, trotzdem las ich das Heft von vorne bis hinten durch und platzierte es auf meinem Nachttisch - sodass es jeder sehen konnte. Die Ausgabe von 2011 liegt noch immer neben meinem Bett und bis heute blättere ich durch das “West Afrika Special” und “The Search”. 

Die Blue ist zeitlos und kein Wort verliert je an Fülle.  

#save20yearsofblue
  
Tausend Dank für euren Support,
Eure Jo-Jo