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Überall auf der Welt surfen zu gehen und immer das passende Material dabei zu haben, ist ein Privileg, dessen sich die meisten Surfenden oft nicht bewusst sind. Es gibt viele paradiesische Strände, an denen Wellen vorhanden sind, es jedoch keine Surfshops gibt und selbst wenn, den Locals die finanziellen Mittel fehlen, um sich das Surfmaterial zu leisten. Aus dem Anliegen heraus, auch sozial schwachen Gruppen das Surfen weltweit zugänglich zu machen, haben sich verschiedene Projekte gegründet. Dazu gehören Surfers Not Street Children, Paddle Paddle und Provide The Slide. Diesen NGOs geht es aber um weitaus mehr als „nur“ das Surfen. Sie wollen durch die Etablierung des Sports in verschiedenen Regionen auf der Welt neue Zukunftsperspektiven schaffen und Entwicklungshilfe leisten.

Um ihre Ziele zu erreichen und das Surfen weltweit zugänglich zu machen, sind diese NGOs auf Material- und Geldspenden angewiesen.

Die Hamburger Surfbrand Rebel Fins Co. ist ein positives Beispiel dafür, wie man auch als kleine Firma mit dem entsprechenden Engagement großes Bewirken kann.

Die Hamburger haben sich den Umweltschutz auf die Fahne geschrieben. Ihre Finnen werden zu 100 % aus  recycelten Materialien hergestellt und in der Hansestadt produziert. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich das Team von Rebel mit alternativen Produktlösungen für Finnen. Gründer Rainer Uhl ist ein Profi, was recycelte Kunststoffe angeht und er hat die Messlatte der Nachhaltigkeit seiner Produkte hoch angesetzt.

Es mag zuerst widersprüchlich klingen, dass Umweltschutz und Plastik zusammenpassen. Doch durch die Verwendung von Plastikabfällen aus der Fischereiindustrie, wie Fischernetze, Verpackungen und Leinen, wird Müll aus dem Meer entfernt und bekommt eine neue Verwendung, als Finne. Somit werden keine neuen fossilen Rohstoffe benutzt und der Energieverbrauch des gesamten Produktionskreislaufs ist geringer. Produziert wird in der Hamburger Fabrik mit Ökostrom und die Transportwege zu den Verkaufsstellen sind durch die Produktion in Deutschland wesentlich kürzer als dies bei Finnen aus Asien der Fall ist.

Rebel Fins Produktion Fischernetze

Neben dem Umwelt- und Klimaschutz liegt Rebel auch die soziale Gerechtigkeit am Herzen. So spendet Rebel regelmäßig Finnen an die NGOs und unterstützt diese auch finanziell. Seit diesem Jahr gibt es deshalb drei Finnen-Sets, die mit dem jeweiligen Logo der NGO versehen sind. Das Beste: Die Erlöse aus dem Verkauf gehen zu 100 % direkt an die entsprechende Organisationen.


Surffinnen für den guten Zweck

Die Finnen mit den Logos von "Provide the Slide", "Padle Padle"und "Surfers not Street Children" gibt es als Thruster Sets aus schwarzem Kunststoff. Wer Finnen aus Plastik gesurft ist weiß, dass diese oft sehr weich sind und einen großen Flex haben. Dadurch kann sich das Brett in großen Wellen etwas unruhig anfühlen. Mit dem Ziel, den verschiedenen Ansprüchen der Surfer gerecht zu werden, bestehen die Rebel Fins deshalb aus einer Mischung aus mehreren Komponenten:

Die Finnen sind zu 70 % aus recyceltem Kunststoff und zu 30 % aus recycelter Glasfaser gefertigt. Dadurch werden die Finnen steifer und haben einen härteren Flex. Mit härteren Finnen lassen sich radikalere Manöver fahren. Damit sind diese Rebel-Thruster perfekt für kraftvolle Turns im Meer, auf Flusswellen oder im Wavepool.

Sould Surfers App

Die lokale Produktion bringt einen weiteren Vorteil. Ohne langen Vorlauf können die Produktdesigner von Rebel bei der Herstellung an kleinen Stellschrauben drehen und so das finale Produkt optimieren.

Auf diese Weise entstehen in Hamburg Finnen, die nachhaltig sind und zugleich den Faktor Performance nicht vernachlässigen.

Für diese drei Organisationen hat Rebel Fins eigene Thuster-Sets produziert, deren Verkaufserlös direkt an die NGOs gespendet wird.

Provide The Slide Gross

Provide The Slide

An der Westküste von Afrika gibt es von Sierra Leone bis Liberia perfekte Surfspots, an denen allerdings noch die Infrastruktur und das Surfmaterial fehlt. Die gemeinnützige Organisation Provide The Slide aus der Schweiz möchte den Jugendlichen an der westafrikanischen Küste durch das Surfen und die entsprechenden Materialspenden neue Perspektiven schaffen. Surfen ist herausfordernd, wer es meistert, kann auch im Leben weiterkommen. 

An verschiedenen Stellen in der Schweiz, Deutschland und Österreich werden Surfbretter und Ausrüstung kostenlos gesammelt, welche dann repariert und komplettiert mit Finnen nach Afrika an die Partnergemeinden geschickt und den afrikanischen Surfer:innen zur Verfügung gestellt wird. Alte "ausrangierte" Surfboards werden so wieder intensiv genutzt und bekommen eine längere Nutzungsdauer. Das Weitergeben von Surfmaterial sensibilisiert uns Surfende zudem für die soziale Ungerechtigkeit, die es auch im Surf-Mikrokosmos gibt. Denn auch bei uns können sich Leute mit geringem Einkommen nicht ohne weiteres neues Surfequimpent leisten.

Mehr Infos: Providetheslide

 

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Paddle Paddle

Die französische NGO Paddle Paddle hat einen ähnlichen Ansatz. Sie sammelt gespendete Surfbretter, repariert diese und organisiert mit lokalen NGOs Surfkurse und Workshops weltweit. Hierbei wird das Surfen als Sport und Therapiemittel genutzt.

Manche Kinder finden im Wellenreiten sogar ihren Sinn des Lebens. In Indien werden Frauen durch das Surfen bei der Emanzipation unterstützt, Kinder in Südafrika aus Townships geholt und Jugendliche in den USA resozialisiert. Durch dieses Projekt wird ebenfalls die Lebenszeit eines Surfboards verlängert. Boards, die nicht mehr zu gebrauchen sind werden von Padle Padle fachgerecht entsorgt.

Mehr Infos: Paddle Paddle Charityproject

 

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Surfers Not Street Children

Diese NGO aus Afrikas setzt sich für gefährdete Kinder in Südafrika und Mosambik ein. Viele Kinder haben durch das Surfen und Mentoring ihr Leben von Grund auf geändert. Einige der Kinder sind zu Kaffeebarbetreiber:innen, Rettungsschwimmer:innen, Mitarbeiter:innen von Surfshops, Gastronom:innen, Surftrainer:innen und sogar zu Profisurfer:innen geworden.

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Mehr Infos: Surfers Not Street Children


Die Finnen, deren Erlöse an die NGOs gehen, können wir dir ans Herz legen. Auf der Website von Rebel Fins findest du alle drei Thruster Sets mit dem jeweiligen Logo von Surfers Not Street Children, Paddle Paddle und Provide The Slide.