1970 gab es weltweit 10 Millionen wilde Atlantische Lachse. Knapp 50 Jahre später sind die Fischbestände auf weniger als die Hälfte dezimiert. Die jüngste Umweltkampagne von Patagonia, Artifishal, beleuchtet die Probleme von Lachsfarmen mit offenen Netzgehegen und die durch sie entstehende Bedrohung wildlebender Lachse und anderer Küstenfischarten auf der ganzen Welt. Neben der Dokumentation in Spielfilmlänge, die gerade auf Europatournee ist, reiste Patagonia mit den Profi-Anglern Mikael Frodin und Katka Švagrova nach Island, um mit lokalen NGOs, die sich aktiv für den Schutz von Wildfischen einsetzen, einen kurzen Edit über die aktuelle Situation zu drehen.

Patagonia Artifishal Ambassador
„Das Schönste an Island ist, wie vielfältig es ist. Unsere Insel ist, wenn man so will, der letzte Rückzugsort für den wilden atlantischen Lachs." - Patagonia Ambassador Mikael Frodin.

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Das Überleben der Wildfische, darunter der Atlantische Lachs, die Meerforelle und der Saibling, ist bedroht, und wir müssen jetzt handeln. „In Island haben wir eines der größten wilden Gebiete Europas. Unsere Generation hat kein Recht, dies zu ruinieren, wir müssen es für weitere Generationen aufbewahren“, warnt Jón Kaldal vom IWF.

Wenn ihr euch dem Kampf um das Überleben der Wildfische - und der von ihnen abhängigen Arten und Communities - anschließen wollt, könnt ihr hier die Petition gegen die Expansion der Lachsfarmen in Island, Norwegen, Schottland und Irland unterzeichnen. Das Ziel von 150.000 Unterschriften ist bald erreicht - aktuell sind wir bei knapp über 130.000. Jede Stimme zählt.

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Credits: Patagonia