Die ersten Bewegtbilder der baskischen Retourkutsche in der Wavepool Schlammschlacht fluten unsere Socialmedia Timelines - ich stehe hier quasi knietief im azurblauen Chlorwasser und frage mich, warum bisher einfach keine Begeisterung für das künstliche Tube-Trommelfeuer aufkommen will. 

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Wavegarden 2.0!

Bis zu 1000 Wellen die Stunde sollen durch den Cove-Teich gepumpt werden können. Klingt einerseits nach der fiesesten Impact-Zone aller Zeiten, andererseits ist es eine erhebliche Verbesserung gegenüber den 6 Minuten, die Kellys Becken braucht, um sich von der letzten Röhre zu erholen. Wie genau daraus keine blubbernde Backwash-Brühe wird, bleibt noch abzuwarten. Betriebswirtschlaflich ist diese utopische Wellenfrequenz sicher vielversprechend, da massenhaft zahlende Kunden abgefertigt werden können, bzw. mehr Barrels für Bares geboten werden. 

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Aber wen interessiert das schon? Auf die Welle kommt es an. Und die KS Wave Company ist in der Kernkompetenz Tube-Technik nach wie vor unerreicht: Länge mal Breite, druckvoll, perfekte Höhe. Die Pros haben trotzdem sichtlich Mühe, ihr Brett in der Pit zu parken (Die Welle scheint sie in Richtung Schulter zu schieben). Wie viel wir mit der mechanischen Perfektion anfangen könnten, ist also fraglich. The Cove wirkt auf den ersten Blick noch unmachbarer, da kleiner. Wer soll da reinpassen? Selbst der baskische Schlitzer Norman Landa wird in dem Sechzigsekünder regelmäßig von der dicken Lippe rasiert. 

Hm, Hm, Hm. In zwei Tagen wird der Pool in voller Pracht präsentiert. Mal schauen, wa?