Torren Martyn lässt es so verdammt einfach aussehen. Tiefe Channels im Tail, kaum Rocker, zwei Finnen - und damit dann durch kantige Desert Point Sections, kurz vor oder nach Ebbe. Das Brett wird nicht mehr bewegt als nötig, Torren selbst verlagert jedoch ständig seinen Schwerpunkt und die Position auf dem kleinen Hobel. Das Resultat ist Poetry in Motion und wirkt umso logischer, je länger man die Details studiert. Und genau deshalb habe ich mir die ein oder andere wirklich gute Session versaut! Twinnies sind absolut ätzend in hohlen Druckwellen, wenn man mehr vor hat als der Barrel davon zu sprinten. Wie steht er diese späten Drops? Wie behält er bei den 12 Uhr Schnäpps das Brett unter den Füßen und wie zur Hölle bremmst er das Geschoss rechtzeitig für die nächste Röhre?! Vielleicht muss ich's einfach noch mal probieren...

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