Der Herbst in ja bekanntlich die "Goldene Zeit" um als Surfer am Mittelmehr zu punkten. Blue Author Tom Frey gilt bei uns in der Redaktion als Mittelmeer-Guru. Kein anderer von uns hat schon so oft wie Tom die Küste zwischen Neapel und Marseille bereist. In welchem Umfang das Mittelmeer als Ersatzdroge für atlantische Wellen taugt, erfährst du in dieser Me(d)thadon-Serie.

Bei diesen Travel-Tipps fürs Surfen am Mittelmeer, fokussieren wir uns auf die vier Regionen der nördlichen Mittelmeerküste sowie die Inseln Sardinien und Kosika.


Sardinien
Sardinien hat eine Küstenlänge von knapp 2000 Kilometern und liegt weit genug im offenen Mittelmeer, um Wellen aus allen Himmelsrichtungen abzufangen. Unzählige felsige Buchten, Riffe, kleine und große Sandstrände, sowie eine ganze Reihe von strategisch günstig gelegenen Halbinseln bieten fast unendliches Entdeckerpotenzial, solange man bereit ist viel zu fahren - meistens auf schmalen und kurvigen Straßen - und einen kleinen Fußmarsch nicht scheut.

Me(d)thadon: Sardinien


Korsika
Bei der Suche nach einer mediterranen Ersatzdroge für den Atlantik geht es für Blue Autor Tom Frey mit der Etappe Korsika ans Eingemachte. Korsika ist bekanntermaßen eine Insel deren Bewohner seit Jahrhunderten versuchen ihre Eigenständigkeit gegen wechselnde Besatzer zu wahren. Weniger bekannt ist, dass die Insel selbst eine separatistische Agenda verfolgt und sich vor ein paar Jahrtausenden einfach mal vom französischen Festland abgetrennt hat und seitdem stetig in die offene See abdriftet.

Me(d)thadon - Korsika 


Toskana und Ligurien
Im 2ten Teil des Mittelmeer-Selbstversuchs von Blue Autor Tom Frey befasst er sich mit dem Festland von Bella Italia. Hier trifft hohes Gebirge auf Meer (Ligurien) und nicht ganz so hohes Gebirge auf Meer mit größeren Abschnitten von Schwemmland dazwischen (Toskana) - Das verspricht spannende Landschaften. Dazu die Italien-typische hohe Dichte an Kulturgütern und Dolce Vita am sanften Mittelmeer. Die Küste von der französischen Grenze bis Viareggio ist nicht umsonst seit den Sechzigern eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen.

Me(d)thadon: Ligurien & Toskana

Cote d´Azur / Cote Bleu
Brigitte ne surfe pas. Für die Jüngeren unter euch: Brigitte Bardot war in den wilden Endsechzigern eine der begehrtesten Frauen des Planeten und berühmte Schauspielerin. Neben ihren Verdiensten für die Klatschpresse hat sie einem kleinen Fischerdorf an der Cote d´Azur namens Saint Tropez zu bisher nicht endender Popularität verholfen indem sie sich an einer damals noch einsamen Bucht ein bescheidenes Häuschen zulegte. Das man in der Region mit etwas Glück auch surfbare Wellen findet, hat die gute Brigitte als Nicht-Surferin wohl nicht interessiert.

Me(d)thadon: Cote d´Azur / Cote Bleu